Wohnzimmer = Schlafzimmer, welche Möglichkeiten gibt es?

wohnzimmerSinglehaushalt ist ein Begriff aus der modernen Zeit. Nie gab es so viele Singlewohnungen, die, wie der Name schon sagt, von nur einer Person bewohnt werden. War es früher üblich, dass kleine Wohnungen oder Appartements von jungen Leuten gemietet wurden, die sich damit den Wunsch vom ersten eigenen Heim verwirklichten, oder waren es ältere Personen, denen eine kleine Wohnung nun genügte, so sind es heute Menschen jeden Alters, die allein einen kleinen Haushalt bewohnen. Das hat meist praktische Gründe. Die Kosten für eine kleine Wohnung sind nicht so hoch, unverheiratete Paare können sich so zwei Haushalte leisten. Wer viel arbeitet, ist mit einer kleinen Wohnung zufrieden und Wochenendfahrer müssen nicht im Hotel wohnen, wenn sie unter der Woche oft nur abends zuhause sind.

Klein aber fein
Nun muss nicht heißen, dass eine kleine Wohnung keinen Komfort und keine Lebensqualität zu bieten hat. Es kommt nämlich darauf an, wie man den begrenzten Raum gestaltet. Mit Fantasie und etwas handwerklichem Geschick, den passenden Möbeln und raffinierter Farb- und Lichtgebung kann man auch aus einer kleinen Wohneinheit eine gemütliche und zugleich zweckmäßige Wohnung gestalten.

Der Grundriss der Wohnung
Wenn es sich bei der kleinen Wohnung um eine sogenannte Einraumwohnung handelt, also für Schlaf- und Wohnbereich nur ein Zimmer zur Verfügung steht, ist natürlich der Grundriss ganz entscheidend. Wenn man Glück hat und das Zimmer nicht einfach rechteckig ist, sondern aus verwinkelten Bereichen besteht, kann man gut Wohnen und Schlafen trennen. Eine gemütliche Ecke für Schrank, Bett und Nachtkonsole, mit eingeschränktem Blick auf das übrige Zimmer stellt das Schlafzimmer dar, während der Wohnraum mit kleiner Essecke, Sofa, Couchtisch und Fernseher tagsüber und vor dem Schlafengehen zum Verweilen einlädt. Das Bett sollte wenn möglich nicht unter einem Fenster stehen, denn Zugluft und Licht könnten den Schlaf stören.

Raumteiler nutzen
Sollte der Raum rechteckig und übersichtlich sein, ist auch das kein Problem. Schlafen und Wohnen kann man trotzdem einfach trennen. Ein Schrank, ein Regal, ein Paravent oder eine Blumeninsel macht aus dem einen Raum zwei eigenständige Bereiche, wenn sie auch noch so klein sind. Raumteiler kann man kaufen oder einfach selber bauen.

Die praktische Schlafcouch
Wenn die Schlafecke sehr klein ausfällt, sollte man auf eine Schlafcouch ausweichen. Diese dient tagsüber als Sofa und lässt sich abends schnell in ein Bett umwandeln. Es gibt zahlreiche Modelle, die ein praktisches Gästebett beinhalten, so dass man auch dem Besucher eine Schlafstelle anbieten kann. So wird wenig Raum optimal genutzt. Auch in der kleinsten Wohnung findet sich noch eine Ecke, wo der Lieblingsstuhl seinen Platz hat und Sie Ihre Ruheoase.

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